November, 2006

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Ahora si!

Wednesday, November 22nd, 2006


Señor:
Stefan Wehner,
Primero me permito saludarlo y a la vez desear que todo lo referente a la construcción sea de su agrado, en cualquier caso considere que siempre ha existido el animo de darle un buen cumplimiento según lo acordado en mi oficina el día que firmarmos el contrato, desafortunadamente siempre hay una primera vez en todo ámbito de cosas y esta nos tocó precisamente con usted, sin embargo creo que por mi parte es etapa superada y ahora solo queda que pueda recibir su cabaña terminada a la brevedad según lo que converse con mi padre en el terreno.

I. Parra G.

Fortschritt am Bau

Thursday, November 9th, 2006


Eigentlich hätte meine Hütte am 20. Oktober fertig sein sollen. Ich war auch sicher, dass ich der Firma vertrauen kann. Doch dann kam der Tag des Baubeginns (15. Oktober) jemand erschien gegen Abend, erkundete den Zugang und tat sonst wenig. In den folgenden Tagen kam hin und wieder der Chef vorbei, brachte etwas Material und setzte auch zwei Arbeiter ab, die den Bauplatz einebneten. Dann war Samstag, der Tag vor dem Termin und bis auf ein paar Fundamente stand nix. Auf meine Nachfragen hiess es immer wieder “Manana” da fangen wir richtig an.
Die folgende Woche musste ich zurück nach Santiago und auf Anraten einiger chilenischer Bekannter beschwerte ich mich beim Servicio Nacional de Derechos de Consumidor (Verbraucherschutz). Das hatte Erfolg! Die Firma entschuldigte sich in einer Literaturnobelpreisverdächtigen Mail für die Verspätung und versprach die Übergabe eine Woche später, am 5. November.
Am Wochenende des 5. November stand wenig mehr als der Fussboden und die Skelette der Wände. Mit zwei Freunden übernachtete ich im Zelt. Und dann am Montag darauf geschah ein kleines Wunder. Der Chef erschien mit drei “Maestros” und jeder Menge Holz und sie legten richtig los. Wenn sie so weitermachen, sind sie in drei Tagen wirklich und wahrhaftig fertig. Offenbar hatten sie ein Problem mit ihren Zimmermeistern. Aber dass man mir das mal gesagt hätte: “Tut uns leid, wir haben uns da mächtig vertan, dauert drei Wochen länger”. Hätte ich ja verstanden, ein bisschen geschimpft aber o.k. Stattdessen unhaltbare Versprechen, aber der Chilene an sich will halt niemanden enttäuschen. “Old Chile” ist das, es gibt auch moderne Unternehmen, da läuft das etwas anders. Ich bin voller Hoffnung, nach meinem nächsten Paranal-Turno den Morgenkaffee auf meiner Terrasse zu trinken! Im Moment hüpfen da noch die Ziegen herum.