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Fire Island

Monday, June 5th, 2017

Eine gute Autostunde von New York erreicht man den Fähranleger von Bay Shore. Von dort legen die Fährschiffe nach Fire Island ab. Hund, Katze und ein schreiender Papagei – alles wird auf die Insel verschifft denn es führt keine Strasse in die kleinen Siedlungen auf Fire Island. Die Häuser sind fast alle nur im Sommer bewohnt und über schmale Bohlenwege zu erreichen.

Wir haben uns für ein langes Wochenende in einem Haus gleich beim Fähranleger eingemietet. Wenn am Abend um 19:40 Uhr die letzte Fähre kommt, findt sich die ganze Insel dort ein und begrüsst neu angekommene Freunde und Familienmitlgieder mit einer Flasche Bier oder einem Glas Wein in der Hand. Wenn die Fähre wieder ablegt, fährt sie in Richtung untergehende Sonne. Mich erinnert das alles sehr and die Ferien, die ich als Kind an der Nordsee verbracht habe und ich bin froh, dass die Urlaubserinnerungen in meinen Kindern weiterleben werden.

Kind im Chaos

Friday, May 12th, 2017

Im Kinderzimmer muß umgeräumt und Platz für Alistairs Bett geschaffen werden. Er nimmt das Chaos gelassen.

 

Schaukelkind

Saturday, April 18th, 2015

So “ghetto” wie’s auf dem Foto scheint ist der Spielplatz gar nicht, im Sommer werden auch die Bäume grün!

Weihnachtsdekoration

Monday, January 5th, 2015

Nicht bei uns zuhause, sondern in unserem Feriendomizil in Vermont. Die Dame des Hauses dekoriert passend zu den Jahreszeiten und verwendet sehr viel Zeit und Mühe darauf. Das Ergebnis lässt sich sehen, es ist fast als würde man eine Ausstellung besichtigen durch alle Räume des Hauses.

Blinkende Lichterketten und aufblasbare Weihnachtsmänner die an der Fassade baumeln gibt es glücklicherweise keine.

Schnee & Sonne

Saturday, December 27th, 2014

Nun hatten wir doch noch Schnee! In der Stadt war es so warm gewesen, 15 Grad und Regen am Heiligabend, ich hatte nicht damit gerechnet dass nur vier Autostunden noerdlich in Vermont noch Schnee liegen wuerde. Wir sind an unserem gewohnten Kurzurlaubs-Quartier und spannen vier Tage aus.

 

 

 

 

 

 

Die Krönung von Nummer 19

Thursday, July 17th, 2014

Meine drittklassige Zahnversicherung hier zahlt nur 50% auf Kronen und auch nur bis max. $1500 pro Jahr. Soviel wollte mein Manhattan Zahnarzt schon für eine einzige Krone (die Nummer 19, ein ganz dicker Backenzahn). Ich will keine Spritze und Doc Avo belustigte sich immer, dass von all seinen Patienten nur die beiden Deutschen ohne Betäubung bleiben wollten. Aber wie soll ich sonst spüren ob er auch gute Arbeit macht?

Jetzt bin ich bei einem Kollegen in Brooklyn, der verlangt weniger als die Hälfte, aber dafür gibt’s keine Kunst im Wartezimmer trotz verlängertem Warten. Er hüpft von Patient zu Patient während man mit dem zischelnden Sauger im Mund auf dem Behandlungsstuhl hängt und verbohrt aus dem Fenster starrt.

Großstadtdschungelgewitter

Wednesday, July 16th, 2014

Seit Tagen 100% Luftfeuchtigkeit und Schwüle. Zucker und Salz haben sich in ihren Streuern zusammengebacken und wollen nicht raus. Platzregen am Nachmitag und abends Gewitter.

Babyfotos!

Sunday, May 25th, 2014

Rosa ist da

Wednesday, April 23rd, 2014

Rosa wurde am 11. April geboren. Sie ist ein wunderschönes, ausgeglichenes und gesundes Baby. Während ich tippe liegt sie in meinem Schoß; das geht mehr schlecht als recht, deshalb ist dieser Eintrag nur ganz kurz!

Schlecht für die Wirtschaft

Thursday, March 20th, 2014

Dieser Tage las ich einen Kommentar zur russischen Annektion der Krim. Der Autor erklärte Putin für verrückt, mit der Begründung, dessen großrussische Politik ergäbe ökonomisch keinen Sinn. Mit anderen Worten: Die Annektion ist schlecht für die Wirtschaft. Gut für die Wirtschaft dagegen sei es wenn “freie” Staaten Handel miteinander treiben können.

Seit Jahren höre ich diese Sprüche, wir können nicht anders, weil wenn wir politisch das täten was wünschenswert ist und vernünftig, das wäre schlecht für die Wirtschaft und ist deshalb verboten. Bankenkrise, Eurokrise, massive Jugendarbeitslosigkeit, der Süden der EU unter Protektoratsverwaltung, eine Rentenpolitik, die die Altersversorgung jeden der gesamten Bevölkerung der Gnade eines entfesselten Kapitalmarktes überlässt – alles alternativlos weil anders wäre ja schlecht für die Wirtschaft.

Und dann kommt Putin und sagt: Scheiss auf die Wirtschaft, was mir wichtig ist, ist Russland zu einer grossen Nation zu machen. Und dann hat er damit auch noch Erfolg! Das ist jedenfalls meine Prophezeiung. Keiner fährt ihm an den Karren, die “Wirtschaft” bestimmt als allerletzte. Wir werden weiterhin russisches Gas gegen Autos und Maschinen tauschen.